Der Hundestrich in Japan: Interview mit dem Deutschlandradio

Vor kurzem bin ich vom Deutschlandradio interviewt worden. Das Ergebnis wurde vor einer guten Woche ausgestrahlt. Hauptthema ist nicht das Dog-Sharing; in erster Linie geht es um einen Trend aus Japan. Dort kann man sich einen Hund für ein oder zwei Stunden ausleihen. Die Hunde verbringen den Tag in entsprechenden Shops und werden mehrfach täglich von völlig fremden Menschen ausgeführt. Die gehen vermutlich davon aus, dass sich der Hund darüber freut, mit ihnen gemeinsam die Welt zu erkunden. Für mich klingt das, als würde ein Freier an der Berliner Kurfürstenstraße sich einreden, die Prostituierte würde den Sex im Auto in vollen Zügen genießen.

Von einer Reise nach Japan will TZH nichts wissen.

Von einer Reise nach Japan will TZH nichts wissen.

Ich frage mich ernsthaft, wie entfremdet vom Umgang mit Tieren Menschen noch werden können. Der Durchschnittshund will mit zwei bis drei vertrauten Menschen (oder mehr im Falle einer größeren Familie) sehr gern und am liebsten sehr oft um die Häuser ziehen. Schon zum Ausgang mit engeren Freunden seiner Menschen müssen die meisten Hund praktisch vor die Tür geschoben werden, wenn die primären Bezugspersonen selbst nicht mitkommen. Ich wünsche den japanischen Hunden ein besseres Tierschutzgesetz. Und den menschlichen japanischen Freiern ein bisschen mehr Empathie.

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