Ich glotz TV (Sie glotzt TV)… Fernsehen für den Hund

Fröhliche Weihnachten! Und das sind sie tatsächlich. Der Teilzeithund (TZH) genießt aktuell ruhige Festtage im ländlichen Brandenburg, und in ebendiesem kleinen Dorf wird sie mit ihrem anderen Menschen auch Silvester verbringen. Weit weg von den Berliner Verrückten mit Schreckschusspistolen voller Leuchtmunition und einer umfangreichen Kollektion von Polen-Böllern. Tatsächlich tauschen sich diese Irren schon seit Wochen im Internet aus, in speziellen Pyro-Foren, in denen sie Fotos ihrer Munitionsberge posten. Vermutlich leben auch in dem Dorf, in dem TZH gerade weilt, einzelne Feuerwerkfans, aber das lässt sich sicher leichter ignorieren als die mehrtägige Dauerknallerei in Berlin.

TZHs anderer Mensch hat mich kürzlich auf das Fernsehprogramm für den Hund aufmerksam gemacht. Natürlich nicht, weil sie das für eine Idee für unseren Hund hält! Zum einen verbringt TZH wenig Zeit allein zu Haus und wenn, dann ist schläft sie lieber oder liest vielleicht heimlich ein gutes Buch. Ich jedenfalls habe sie noch nie beim Fernsehen erwischt, aber einmal schlafend, den Kopf auf ein Buch gebettet. Bei Literatur wird ihr nicht übel! Zum anderen beachtet TZH auch den schon laufenden Fernseher nur, wenn sie sich mittig davorstellt, einen Ball in der Schnauze, um mich von einem Film abzulenken. Trotzdem habe ich überlegt, was ein Hund denn wohl gerne sehen würde. Ich bin ziemlich überzeugt, einem anderen Hund beim Einschlafen zuzusehen, stände nicht besonders hoch oben auf der Liste. Vielleicht eher ein ein amüsantes Sportprogramm? Ich mag ja die Fetch-Compilations auf Youtube, und Bälle interessieren TZH immer. Ich vermute allerdings, diese Stümper würden unsere Profiballsportlerin zur Verzweiflung treiben. Angeblich hat der weltweit aktive Sender Dog TV bereits über eine Million zahlender Abonnenten, die, bevor sie zur Arbeit gehen, für Waldi und Senta den Fernseher anwerfen.Wer weiß, ob die Hunde sich nicht nach einer Viertelstunde vom Fernseher weg schleichen und lieber unter dem Küchentisch ein Nickerchen machen. Sicher ist aber wieder einmal: Es lässt sich jeder Hundehaufen in einen Klumpen Gold verwandeln.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Video, Wirtschaftsfaktor abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s