Erfroren im Park

Die Dame trägt Pelz.

TZH beim Flanieren im Pelzmantel.

Der Teilzeithund und ich waren gestern in der Wintersonne spazieren: Feinster Pulverschnee, strahlend blauer Himmel und frostig klare Luft bei –7° Celsius Höchsttemperatur… sogar im Görlitzer Park herrscht bei diesem Wetter eine verträumte Märchenatmosphäre. Zum einen ist der Müll zugeschneit, zum anderen sind bei der Kälte deutlich weniger Dealer auf dem Posten. Und selbst den hingebungsvollsten Kreuzberger Feuerwerk-Fans gehen allmählich die Polen-Böller aus. Kann ein Spaziergang schöner werden? Oh ja! Für mich jedenfalls…

TZH ist mit ihrem eleganten weißen Pelz im Winter stets gutangezogen. Im Gegensatz zu mir. Aus bitterer Erfahrung ein kleiner Tipp an ähnlich optimistische Seelen da draußen: Eine dünne enge Lieblings-Jeans ist leider auf keinen Fall ausreichend für einen dreistündigen Spaziergang bei Dauerfrost. Auch kombiniert mit dickem Parka und warmen Schneestiefeln nicht. Und auch dann nicht, wenn man sich die ganze Zeit bewegt. Und normalerweise sowieso nicht so schnell friert. Und wirklich keine Zeit hat, sich vor dem Spaziergang noch umzuziehen… Alles Unsinn. Seit gestern weiß ich es ganz sicher. Meine bläulichen Oberschenkel habe ich erst unter der heißen Dusche wieder auftauen können.

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